FC Maur peilt Tabellenspitze an

FC Maur peilt Tabellenspitze an


  • Untere Ligen
  • 01.03.2017
  • 10:49

Der FC Maur befindet sich zur Winterpause mitten in der Spitzengruppe und wird weiterhin um den Aufstieg spielen. Sorgen bereitet den Mauremern nur die Situation rund um die Sportplätze.

Die Voraussetzungen um erfolgreichen Fussball zu spielen sind andernorts mit Sicherheit besser als in Maur. Das weiss auch Trainer Roger Landolt. "Besonders jetzt im Winter ist immer viel Improvisation nötig, um die Trainings sinnvoll gestalten zu können", sagt er.

Der FC Maur verfügt über keinen Kunstrasen, kann im Winter deshalb in der Regel nur in der Dreifachturnhalle trainieren oder Joggen gehen. Ein Kunstrasenplatz stand in Maur in den letzten Jahren zwar zur Diskussion, das Projekt wurde dann aber an der Urne abgelehnt.

Trainer Landolt meint, dass es in nächster Zeit eher schwierig werde, dass die Gemeinde Maur einen Kunstrasen baut. Daran dürfte auch das 20-Jahre-Jubiläum nichts ändern, welches der FC Maur dieses Jahr feiert.

Nur knapp gescheitert
Sportlich steht das Mauremer Fanionteam aber auf jeden Fall solide da: fünfter Zwischenrang, vier Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze und noch ein Nachtragsspiel ausstehend.

Das Ziel, der erste Aufstieg der Vereinsgeschichte in die 3. Liga ist deshalb nach wie vor in Reichweite. Vor zwei Jahren waren die Mauremer damit nur um einen Punkt am FC Rot-Weiss Winikon gescheitert.

Um weiterhin vorne mitmischen zu können setzt Trainer Landolt in erster Linie auf die defensive Stabilität. "In der 4. Liga ist es wichtig, möglichst wenige Gegentore einzufangen." Gleichwohl solle die Offensive
weiterhin harmonieren.

In der Rückrunde trifft der FC Maur – das Nachtragsspiel inklusive – gleich zweimal auf den benachbarten FC Egg. Mit Punkten aus diesen Derbys und noch einem Quäntchen Wettkampfglück wäre die Tabellenspitze bereits in Tuchfühlung.

Schwierigkeit Trainingspräsenz
Im Kader gibt es keinerlei Mutationen. Der FC Maur wird mit 22 Spielern in die Rückrunde einsteigen.

Speziell am Mauremer Fanionteam ist, dass es im Team einige Studenten gibt, die nur am Wochenende in ihrer Heimatgemeinde weilen, sich aber unter der Woche andernorts fit halten. "Das schlägt ab und zu auf
natürlich auf die Trainingsbeteiligung, aber daran haben wir uns gewöhnt“, sagt Landolt.

Wie sich so ein Aufsteig anfühlt weiss Landolt aus eigener Erfahrung noch gut. Im Juni 2007 stieg er mit dem FC Russikon in die 2. Liga regional auf, wo der Verein dann drei Saisons lang spielte. (mh)

Letzte Änderung am Mittwoch, 01 März 2017 11:19