Dem FC Oberrieden steht einem Wandel bevor

Dem FC Oberrieden steht einem Wandel bevor


  • Untere Ligen
  • 10.02.2017
  • 18:31

2017 könnte das Jahr der Rückkehr für den FC Oberrieden werden. Mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs wappnet sich der kleine Verein vom linken Zürichseeufer für die Zukunft.

Bauchweh bereitet dem Verein aber eine mögliche Änderung bezüglich der Grösse der Spielfelder.

Sportlich läuft es dem FC Oberrieden auf allen Stufen ziemlich gut. Die erste Mannschaft liegt bei Saisonhälfte mit zwei Zählern und einer Partie weniger als der Tabellenführer auf Rang zwei. Der Wiederaufstieg in die 3. Liga ist in greifbare Nähe gerückt.

In der Vorrunde hat die Mannschaft von Trainer Mohamed Mahiddine beeindruckende Resultate geliefert: sechs Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage. Mit einem Sieg im Nachtragsspiel gegen den FC Richterswil könnte Oberrieden gar die Tabellenspitze erobern.

Starker Nachwuchs
Präsident Marco Baumann lobt jedoch nicht nur die Leistungen des Fanionteams sondern auch die der Oberriedner Junioren. "Viele unserer Teams leisteten leisten eine sehr gute Arbeit und bereiten uns grosse Freude. So waren sowohl die C-Junioren, wie auch das Da jeweils 2. in ihrer Gruppe. Die Ea-Junioren waren in der 1. Stärkenklasse sehr dominant, weshalb wir sie für den Frühling in der Promotion angemeldet haben."

Die guten Leistungen der Juniorenabteilung sind für die Entwicklung des Fanionteams wie bei allen Vereinen wegweisend. "Auf die Rückrunde hin haben wiederum drei Junioren erst kürzlich den Schritt in die erste Mannschaft gemacht und sich innerhalb weniger Wochen sehr gut integriert", sagt Baumann. Das Kader bleibt, abgesehen von einem Spieler, der einen Sprachaufenthalt macht, zusammen.

Problem Platzgrösse
Den Fokus legt Trainer Mahiddine ganz auf den Teamgeist und auf die Freude im Training. Damit sollen auf dem Platz möglichst gleiche Leistungen wie in der Hinrunde herausschauen.

Ein Trainingslager ist beim kleinen FCO nicht geplant. Gemäss Präsident Baumann sei dies vielleicht nächste Saison ein Thema. Dann wenn die Linksufrigen nach dem Abstieg im Sommer 2015 wieder in der 3. Liga spielen könnten. Vom Aufstieg sprechen will man auf dem Cholenmoos im Februar vorerst noch nicht.

Das Fernziel definiert die Vereinsleitung ohnehin andersweitig. Durch die gute Arbeit im Nachwuchsbereich soll es möglich sein, auch in Zukunft eine Topplatzierung in der 4. Liga zu erreichen, meint Präsident Baumann.

Was den Vereinsvorstand in naher Zukunft weitaus intensiver beschäftigen wird, sind die Bestimmungen bezüglich der Platzgrössen, wie sie der Schweizerische Fussballverband erlassen hat. Diese könnten langfristig den Verein gefährden, sagt Baumann. "Ohne eine Lösung wird es den FC Oberrieden, so wie man ihn jetzt kennt, nicht mehr geben." (mh)

Letzte Änderung am Freitag, 10 Februar 2017 20:14