Das Höngger Zeichen vor dem Spitzenspiel

Das Höngger Zeichen vor dem Spitzenspiel


  • 2. Liga inter
  • 18.05.2017
  • 12:41

Der Interregio-Leader SV Höngg baut weiterhin auf Trainer Simon Roduner. Die gemeinsame Zukunft schien allerdings zuweilen in Gefahr. Sogar mit Alternativkandidaten war konkret verhandelt worden.

In der Woche vor dem wichtigen Kracher gegen das Drittplatzierte NK Pajde (Sonntag, 15.30 Uhr, Hönggerberg) hat man beim SV Höngg die Trainerfrage für die nächste Saison endlich geklärt.

Für Aussenstehende eher unverständlich, wollte man trotz der aktuellen Tabellenführung und dem durchaus möglichen Aufstieg in die 1. Liga nicht unbedingt am bisherigen Trainer Simon Roduner festhalten. Und dies, obwohl das Verhältnis zwischen Trainerstab und Team sehr gut sein soll.

Gespräche mit Alternativkandidaten
Wie von verschiedenen Seiten zu vernehmen war, soll der Verein auch bereits konkret mit potentiellen Alternativkandidaten gesprochen haben.

Nach einigen Verhandlungsrunden wurde am vergangenen Mittwochabend der Mannschaft jedoch mitgeteilt, dass die Verträge des Trainergespanns Simon Roduner und Co-Trainer Ivan Previtali, unabhängig von der Ligazugehörigkeit, um ein Jahr verlängert werden.

Weiter keine finanzielle Anreize
Im selben Atemzug wurde klargestellt, dass man beim SVH auch in Zukunft keinerlei finanzielle Anreize schaffen und es weder Punkteprämien noch Spesen geben werde.

Die sieben eigenen Junioren in der ersten Mannschaft des SVH und der sportliche Erfolg beweisen, dass man mit einer guten Vereinsphilosophie auch ohne Geldzahlungen in der interregionalen 2. Liga bestehen kann.

Trotzdem dürfte im Umfeld der ersten Mannschaft die eine oder andere kleine strukturelle Anpassung erfolgen müssen, um einem 2.- Liga- Interregional-Spitzenteam oder gar einer 1.-Liga-Mannschaft Genüge zu tun.

Günstiger Zeitpunkt
Der Zeitpunkt der Vertragsverlängerungen mit dem Trainergespann Roduner/Previtali scheint kaum zufällig gewählt. Pünktlich vor dem Spitzenspiel gegen das aktuell drittplatzierte NK Pajde, dürfte diese Entscheidung nochmals etwas mehr Ruhe ins Team bringen.

Obschon man seit zehn Spielen ungeschlagen ist und in dieser Saison zu Hause, unbesiegt, erst zwei Zähler abgegeben hat, so beträgt der Vorsprung fünf Runden vor Schluss nur sechs Punkte auf das zweitplatzierte Team Aargau U-21. Ein Nachlassen oder ein allfälliges sich Ausruhen auf den Lorbeeren ist nicht angesagt.

Letzte Änderung am Donnerstag, 18 Mai 2017 15:31